Offshore Wind Kommunikation in NRW
OWK in NRW

Offshore Wind in NRW

Nordrhein-Westfalen ist ein traditionsreicher, starker Industriestandort, der über die Transformation Erhalt und Ausbau industrieller Produktion und Wertschöpfung anstrebt. Die energieintensive Industrie und die Offshore Windindustrie und -energie ergänzen sich hervorragend. Genau der richtige Ort, um die aktuellen Themen für die Offshore Windbranche in Deutschland auch mit Blick auf die gemeinsame europäische Dimension mit Expertinnen und Experten zu diskutieren. Auch im dritten Jahr war es mir eine Freude am 30. Juni und 1. Juli 2026 den Programmteil Windenergie auf See zu organisieren und zu moderieren.

Offshore Wind Block 1 letzte Woche in Neuss:

Die erste Keynote von Sven Giegold, Staatsrat a.D., machte deutlich, dass es aktuell darum gehen muss, den Forderungen nach EEG und WindSeeG Nachdruck zu verleihen insbesondere mit Blick auf die europäische Energie- und Industriepolitik. Deutschland darf nicht den Anschluss verlieren, in dem Investitionen und Wertschöpfung Beschäftigung durch fehlende Regulatorik gefährdet werden.

Im Anschluss erläuterte Dr. Matthias Janssen, Frontier Eoncomics, wie Offshore Wind Ausschreibungen wieder attraktiv und Projekte realisierbar werden auf der Grundlage der bisher erstellten Studien. Es geht um die Wirtschaftlichkeit neuer Offshore Wind Projekte auch im internationalen Vergleich und hierbei um die Schwerpunkte De-Risking und Flächenoptimierung (Reduktion Leistungsdichte, internationale Kooperation, Ausbaufolge, FEP) und in diesem Kontext, um indexierte CfD sowie die CfD-PPA-Koexistenz.

Darauf aufbauend leistete Augustin von Saldern, TotalEnergies Renewables, Aufklärungsarbeit im Hinblick auf die geplanten und ersteigerten Offshore Wind Projekte des Unternehmens.  Er unterstrich das Engagement von TotalEnergies für den Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland (Entwicklungsportfolio von derzeit 7,5 GW). Gespräche zur Rückgabe oder Entschädigung mit deutschen Behörden betreffen das 1,5 GW- Projekt NordseeEnergies 2 (NSE2), weil diese Lizenz durch Verzögerungen und Unsicherheiten negativ beeinträchtigt wurde. Im Hinblick auf das neue WindSeeG sind PPAs aus seiner Perspektive der favorisierte Weg der Finanzierung und sollten CfDs gegenüber nicht benachteiligt werden. Die Stromabnahmeverträge (PPA) sind für die Dekarbonisierung unerlässlich. Die Europäische Kommission fördert sie daher als zentrales Instrument, um die Energiewende zu finanzieren und Unternehmen langfristig stabile und planbare Energiepreise zu sichern. Und auch für PPA soll das Risiko reduziert werden.

Auf die Vor- und Nachteile von Offshore Wind CfDs vs PPAs für Industrie und Finanzierung gingen im Ko-Vortrag Dr. Bernd Horstmann, Director Project Development, Summit Renewable Power GmbH und Hannah Leßmann, Origination Coordinator, Summit Energy Europe, beide ansässig in Düsseldorf, ein. Beide Unternehmen sind Teil der Sumitomo Corporation mit 128 Standorten in 66 Ländern & Regionen. Es geht um Flexibilität in der Gestaltung von indexierten CfD gemeinsam mit PPAs mit Wechseloptionen und geeigneter Berücksichtigung des NZIA der EU bei optimierter Flächenplanung und Maximierung der Laufzeit von OWP. Das Team arbeitete nachvollziehbar Vor- und Nachteile beider Finanzierungsformen heraus und stellte auch die unterschiedlichen Lösungen für CfD und PPA vor (PPA ist nicht gleich PPA). Und was ist nun besser? Ein CfD oder ein PPA? Das hängt ganz vom Bieter in der jeweiligen Auktion und vielen weiteren Prämissen ab und bleibt daher eine Einzelfallentscheidung, die sich aber auch innerhalb einer 25-jährigen Laufzeit+ durchaus ändern kann und dürfen muss.

Dieses Thema nahmen wir in der Panel-Diskussion mit Stefan Wenzel, ehemaliger Energieminister & Staatsekretär im Bundeswirtschaftsministerium erneut auf. Alle Panelisten stellten sich mit ihrem jeweiligen NRW-Bezug vor. Sie machten den Mehrwert von Offshore Wind für NRW und auch den von NRW für Offshore Wind aus ihrer Perspektive deutlich. Stefan Wenzel unterstrich die Bedeutung der EU-regulatorischen Entwicklungen NZIA, CBAM, Industrial Accelerator Act, Resilienz-Auktionen … für die Energiewende in Deutschland. Dr. Matthias Janssen betonte die Bedeutung einer zunehmenden Flächenattraktivität, u.a. durch die Nutzung von Flächen außerhalb der deutschen AWZ. Augustin von Saldern stellte heraus, dass CfDs keine Hürde für PPA werden sollten und dass, kein Wettbewerbsungleichgewicht durch CfD für PPA entstehen sollte.
Diese Diskussion gab einen sehr guten Überblick über die aktuellen Themen, die im Kontext des noch nicht gesichteten Entwurfs des „Windenergie auf See Gesetzes“ in der Branche erörtert werden. Vor allem wurde die wachsende Europäische Dimension für die Offshore Windindustrie in Europa erkennbar und die Gleichwertigkeit der Bedeutung von CfD und PPA für die Offshore Windbranche. Es ist die Investitionssicherheit über einen sehr langen, perspektivisch voraussichtlich noch längeren Zeitraum, die für unterschiedliche Investoren (Entwickler, Betreiber, …) auf unterschiedlichen Wegen dargestellt werden kann.

Offshore Wind Kommunikation in NRW

Offshore Wind Block 2 – Wertschöpfung Beschäftigungswachstum, Stahl, Handelspolitik, effizienter Netzausbau und wirtschaftlich effizienter Betrieb älterer Offshore Windparks

Den Auftakt machte Roger Müller von der trend:research GmbH mit seinem Vortrag: „Beschäftigungsentwicklung im Offshore-Windbereich in Deutschland“ in dem er auch stark auf die Entwicklung der Beschäftigung in NRW eingegangen ist. Nordrhein-Westfalen ist das beschäftigungsintensivste Bundesland in Deutschland im Jahr 2025 in der Offshore Wind Wertschöpfung. Warum das so ist, welche Prämissen die Wertschöpfung in Deutschland ausmachen, was importintensiver Ausbau der Windenergie auf See vs. einem hohen heimischen Wertschöpfungsanteil für die Beschäftigung bedeutet, waren Themen seines Impulses. Sein Unternehmen beschäftigt sich seit sehr vielen Jahren mit der Analyse volkswirtschaftlicher Effekte im Kontext der Energiewende. Es wurde schnell deutlich, dass das zukünftige Beschäftigungswachstum auch im Bereich grünen Wasserstoff, Speicher und weiterer Elemente der Transformation stark von regulatorischen Entscheidungen abhängt. Hierauf setzt auch die Europäische Kommission mit NZIA und Industrial Accelerator Act und vielen weiteren Maßnahmen. In Deutschland scheint das Wertschöpfungspotenzial nach wie vor keinen hohen Stellenwert zu haben, auch wenn durch die Transformation und den Wegfall fossiler Produkte (fossiler Strom, PKW, u.v.m) bereits ein hoher Stellenrückbau erkennbar wird.

Wie die wegfallenden Beschäftigungsmöglichkeiten mit den neuen Industriezweigen der Erneuerbaren Energien kompensiert werden können, brachte Ganimete Scholz, GREENGANY GmbH, in ihrem Impuls „Mehr Qualifizierung, besseres Matching – wie wir den Fachkräftemangel gemeinsam angehen“ den Teilnehmenden im Zeughaus näher. Ihre Job-Plattform integriert viele Vorteile existierender Angebote und kombiniert diese mit KI-Anwendungen, die einen Mehrwert für Unternehmen in den Erneuerbaren Energien bedeuten. Es geht nicht nur um ein einfaches „Matching“ von Stellenausschreibung und Bewerber(in), es geht auch darum zu sehen, was fehlt und wie es ergänzt werden kann, um Arbeitgeber(in) und Arbeitnehmer(in) zusammenzubringen (Stichwort: Qualifizierung). Das Publikum brachte sich auch in ihrem Fall ein und sie hatte die Möglichkeit zu erklären, welchen Stellenwert mittlerweile das Thema Transparenz in diesem Prozess einnimmt. GREENGANY möchte nicht mehr oder weniger, als die bisherigen Ansätze zu revolutionieren und Menschen auf Jobsuche die Transparenz zu geben, die Vertrauen schafft und Nachvollziehbarkeit ermöglicht.

Dr.-Ing. Jan Teuwsen von der Amprion GmbH präsentierte: „Nordseewind weht durch NRW – wie Offshore Strom unsere Energieversorgung stärkt“.  Die Amprion GmbH in Dortmund ist einer der für die Offshore Windenergie relevanten Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), der zukünftig viel Strom von der Nordsee auch nach Nordrhein-Westfalen transportieren wird, wo dieser gebraucht wird. Er stellte die unterschiedlichen Lösungen vor, die einem ÜNB zur Verfügung stehen, um Strom auf nationaler Ebene und vermehrt mit Blick auf internationale Zusammenarbeit beispielsweise über Interkonnektoren, immer die Genehmigung der Bundesnetzagentur vorausgesetzt, so kosteneffizient wie möglich zu transportieren. Er machte den hohen Strombedarf deutlich und erläuterte verständlich Vor- und Nachteile unterschiedlicher Netzanbindungssysteme.

„Lieferketten, Netzausbau, Resilienz: Warum Handelspolitik Teil der Energiewende ist“, präsentierte Marcel Hilgers von der thyssenkrupp Electrical Steel GmbH, neben Amprion ein weiterer wichtiger Arbeitgeber in NRW und einer der wenigen verbliebenen Europäischen Hersteller von Nischenprodukten, welche für die Stromproduktion und den Stromtransport essenziell sind. Es wurde deutlich, dass hier ein weiterer Baustein der Souveränität Europas in NRW sitzt und aktuell stark mit den handelspolitischen Herausforderungen zu kämpfen hat. Wenn Akteure wie sein Unternehmen vom Markt verschwinden ist neben etlichen Rohstoffabhängigkeiten eine weitere Abhängigkeit billigend in Kauf genommen worden, die wiederum die Resilienz des Netzausbaus gefährdet. Besonders im Hinblick auf Cybersicherheit und auch im Kontext des Net Zero Industry Acts und für mehr Resilienz, sollten die aktuell existierenden Wettbewerbsverzerrungen nicht in die nächste Abhängigkeitssituation führen. Außereuropäische Staaten wie China haben die Energiewende lange als Wirtschaftsmotor identifiziert und wer heute noch auf den fairen Welthandel setzt, muss morgen importieren und auf zukünftige Wertschöpfungspotenziale und Jobs verzichten.

Jean Huby, CEO von Ocean Breeze Energy, zeigte den Teilnehmenden, wie wirtschaftlich effizienter Betrieb älterer Offshore Windkraftwerke erfolgreich ist und was es hierfür braucht. „People Make the Difference“ oder wie das Team OBE Architekt des eigenen Offshore Windparks geworden ist, veranschaulichte, dass ein Offshore Windkraftwerk wie Bard Offshore 1, andere Herausforderungen bereithält als ein neu installierter OWP mit Herstellergarantie und hoher Einspeisevergütung.
Um hier den wirtschaftlich effizienten Betrieb zu ermöglichen, braucht es Experten mit Herstellerkompetenz, digitale Fachleute sowie erfahrene Offshore Wind Manager mit dem nötigen Knowhow auch im Hinblick auf die richtigen Dienstleister und bei jeder O&M-Optimierung immer einen Blick auf die Sicherheit aller Mitarbeitenden. „Wir haben schon 4 Millionen Tonnen CO2 gespart, und sind für 12+ Jahre profitablen Weiterbetriebs bestens ausgerüstet“, erklärte der langjährig erfahrene Offshore Windparkbetreiber und die gemeisterten Herausforderungen unterstrichen diese Aussage.

Dann konnten wir auf Grund der nahenden Teilnahme der Schirmherrin und ihrem Vortrag beim 18. Branchentag Windenergie NRW leider keine Diskussionsrunde mehr anschließen, die in dieser Zusammensetzung ganz sicher ein Highlight geworden wäre. Die exzellenten Vorträge stehen allerdings auch ohne Diskussion für sich und es war mir eine Ehre diesen Block moderieren zu dürfen.

Offshore Wind Kommunikation in NRW

Am Abend konnte ich mein Ehrenamt als Vorsitzende des mEErFrauen e.V. zusammen mit den Vorstandsfrauen Katja Rosenburg, Martina Köhn und Ganimete Scholz beim Netzwerkabend für Windfrauen im Rahmen von She.Energy auf Einladung der Veranstalterin Anne Lorenz miteinbringen. Unter dem Motto: She.Energy – Starke Netzwerke. Offener Austausch hatten Katja und ich die Möglichkeit den Mehrwert unserer langjährigen Zusammenarbeit branchenübergreifend von in ihrem Fall der Onshore Windenergie und in meinem Fall der Windenergie auf See präsentieren. Das ist was uns mEErFrauen ausmacht: Erneuerbare Energien übergreifend über die 5 Nordländer zusammenzuarbeiten und uns zu ergänzen. Wir konnten an unserem Beispiel deutlich machen, warum es einen Mehrwert schafft, beide Entwicklungen im Blick zu behalten und uns hierzu austauschen. Ich bin mit meinen 18 Jahren Branchenerfahrung von Anfang an glücklich über unsere Zusammenarbeit gewesen und konnte von meiner noch erfahreneren Kollegin viel lernen. Wir mEErFrauen stehen für das erklärte Ziel mehr Frauen in den Erneuerbaren Energien zu werden, für Equal Pay und neue weibliche Führungsmodelle. Die Unterstützung der Teilnehmenden hat uns einmal mehr gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Martina Köhn von WindAdvice, unsere Schriftführerin brillierte an diesem Abend noch mit einer Gesangseinlage und begeisterte mit dem Nina Hagen Song: Du hast den Farbfilm vergessen die Teilnehmenden des Netzwerkabends.

mEErFrauen in NRW

Ein facettenreicher, lehrreicher, inspirierender und zukunftsorientierter erster Konferenztag in Neuss und sowohl im Zeughaus als auch im Voigthaus bei sommerlichen Temperaturen eine gelungene Veranstaltung, die Onshore und Offshore Wind ein Stück weiter zusammenbrachte. Und eins verbindet uns aktuell sowieso – wir haben beide keine aktuelle Gesetzgebung und allein diese regulatorische Unsicherheit verbindet. Viele weitere Schnittstellen: Stahl, Netze, Speicher, Wasserstoff, Resilienz-Ausschreibungen und vieles mehr sprechen eindeutig für einen aktiveren Austausch.

Im Block 3 an Tag 2 im Zeughaus: Strom trifft grünen Wasserstoff und beide treffen den Bedarf

„Mit Offshore-Wasserstoff die Segel zu mehr Energieresilienz setzen“ von Robert Seehawer, AquaVentus Förderverein, bot einen sehr guten Ein- und Überblick über die aktuelle Entwicklung, die Chancen für die Transformation von und durch grünen Wasserstoff aus Offshore Windenergie. Die regulatorischen Herausforderungen, die Situation rundum die BSH-Konsultation von SEN-1 und die Kosteneinsparungen sowie den reduzierten Netzausbaubedarf und der dringend benötigte grüne Wasserstoff für die fortschreitende Transformation wurden in dem souverän präsentierten Vortrag von Robert Seehawer greifbar. Es bleibt die Frage, warum es grünem Wasserstoff so schwer gemacht wird, seine Rolle und Funktion im neuen nachhaltigen Energiesystem vollumfänglich einnehmen zu können. Das wurde in der abschließenden Diskussion noch unterstrichen. Es gibt keinen Widerspruch zur Elektrifizierung und vieles lässt sich ohne grünen Wasserstoff nicht wirtschaftlich effizient darstellen. Es bleibt zu hoffen, dass das sehnsüchtig erwartete WindSeeG, die Entwicklung für grünen Wasserstoff auf See erleichtert und Pipelines, Netzanschlüsse sinnvoll entlasten können.

Jonas Rex-Quincke von ZVEI e.V. mit seinem Impuls: „Zwischen Hochlauf und Realität: Elektrifizierung als Schlüssel der Transformation“ machte die Bedeutung einer schnellen Elektrifizierung auch für den Standort NRW deutlich. Er stellte den Strombedarf ins Zentrum seines Vortrags und vermittelte den Teilnehmenden die Bedeutung von Flexibilität im Stromsystem. Die Flex-Potenziale sind enorm und es geht darum für die Hebung dieser die richtigen Anreize zu setzen. Speicher, E-Mobilität, u.v.m. können den zu langsamen Netzausbau entlasten und so immense Kosten für den Endkunden / für die Industrie einsparen. Hier liegt die Schlüsselrolle der Elektrifizierung für eine schnellere Realisierung der Energiewende, für Klimaschutz und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

EUR-Ing Pim Reuderink DBA FIGEM von Bureau Veritas Nordics /Niederlande präsentierte den Vortrag: „Offshore Wasserstoff die Lösung für Netzüberlastung“ in deutscher Sprache und zeigte auf, warum Offshore-Wasserstoff nicht nur eine Offshore-Lösung ist, sondern eine Versorgungs- und Wettbewerbsfrage für NRW. Sein Vortragsschwerpunkt lag auf der Darstellung von Offshore-Wasserstoff als systemische Antwort auf langsamen Netzausbau und Netzengpässe. Zusätzliche Flexibilitäts- und Transportoptionen sind nötig, um Verzögerungen zwischen Windenergieausbau und Netzfertigstellung zu überbrücken. Offshore-Wasserstoff entkoppelt Energie räumlich und zeitlich und adressiert Engpässe im Netz effektiv. Er entlarvte den Strompreis als Hauptkostentreiber für Wasserstoff, der für Industriebedarfe unerlässlich ist. Koordination und sektorübergreifende Zusammenarbeit sind Voraussetzung für Wertschöpfung, Tempo und Akzeptanz.

Marcel Hilgers von der thyssenkrupp Electrical Steel GmbH bereicherte die abschließende Diskussion mit den Vortragenden und verdeutlichte die Rolle von grünem Wasserstoff und voranschreitender Elektrifizierung für die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlproduktion in NRW, Deutschland und Europa. Die vier Experten machten deutlich, dass es sich um eine gemeinsame Transformation handelt, die sowohl Elektrifizierung als auch grünen Wasserstoff braucht, um Deindustrialisierung zu verhindern bzw. Reindustrialisierung zu ermöglichen. Die Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstandswachstum, Klimaschutz in NRW, Deutschland und Europa hängt klar von einer zielorientierten Regulatorik ab und an der vorhandenen industriellen Expertise wird weder die Transformation noch das Wirtschaftswachstum scheitern. Die Moderation und der interaktive Dialog mit den Teilnehmenden machte diese Diskussionsrunde auch für mich zu einem Erlebnis mit Erinnerungspotenzial aus der ich viel lernen durfte.

Offshore Wind Kommunikation in NRW

Mein Dank gebührt allen Sprechern und Sprecherinnen, die ihr Knowhow an diesen zwei Tagen einbrachten und damit viele Unklarheiten, Unwahrheiten und vermeintliche Herausforderungen aus dem Weg schafften. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieses Wissen auch in der Regulatorik wiederfinden wird, um eine transformative Reindustrialisierung in NRW, Deutschland und Europa voranbringen zu können. Es geht um eine wertschöpfende Zukunftsgestaltung mit der Windenergie auf See für mehr Klimaschutz, Wirtschaftswachstum, mehr Beschäftigung und eine zunehmende Resilienz sowie Unabhängigkeit im geopolitischen Kontext. – Glück auf! Die Diskussionen und Beiträge dieser zwei Tage waren zukunftsweisend!

Veranstaltet von Lorenz Kommunikation unter der Schirmherrschaft von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, konnte Offshore Wind Kommunikation mit Experten und Expertinnen die Inhalte rundum die Windenergie auf See für den 18. Branchentag Windenergie in NRW auf die Agenda setzen und gemeinsam wurde an zwei Tagen der Mehrwert der Offshore Windenergie herausgestellt.

Herzlichen Dank an das Team Lorenz Kommunikation: Anne & Klaus Lorenz und Malte Harder! – strongertogether

OWK in NRW

Weitere interessante Artikel