Inspirierendes 15. Wirtschaftsforum Offshore Wind im Saal am Kliff auf Sylt

Zurück auf dem Festland, setzen sich langsam die Impulse und Ideen vom einem erneut inspirierenden und unvergleichlichen Wirtschaftsforum Offshore Wind auf Sylt  –  Mein herzlicher Dank geht an Martin Skiba, Jörg Singer und Henryk Ibe-Meinhardt: Ihr seid unerreicht!

Das 15. Wirtschaftsforum Offshore Wind fand erneut im Saal am Kliff statt und startete mit Grußworten u.a. vom Bürgermeister von Wenningstedt-Braderup bei fantastischem Wetter.

Die Energiezukunft Europas hängt von fossilfreiem Strom und von der Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten ab. Eine 100% nachhaltiges Energiesystem braucht die Offshore-Windenergie mit ihren Kraftwerkseigenschaften, die wiederum nur mit einer effizienten Flächenplanung voll ausgenutzt werden können.

Die wirtschaftliche Zukunft Europas braucht eine starke Offshore Windindustrie für Jobs und Wertschöpfung. Und dieses industrielle Wachstum ist nur mit Planbarkeit und einer stetigen Pipeline möglich.

Dr. Anna Wallbrecht, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, thematisierte in ihrem Grußwort die noch nicht verabschiedete WindSeeG-Novelle, die bisher leider eben noch nicht die oben genannten Prioritäten unterstützt. Im Entwurf sind bereits wichtige Elemente wie der Net Zero Industry Act und ein optimiertes Flächendesign sowie PPAs und CfDs enthalten. Es geht jetzt um die optimale Ausgestaltung, die Projekte realisierbar werden lässt und das trotz aktuellem Strommarktdesign.

Besonders inspirierend war für mich die Ansprache von Damien Lhors von Vestas! Vielen Dank!

Wie erwartet war die Diskussionsrunde „Ist Europa bereit für die nächste Offshore-Welle?“ ein Höhepunkt des 2-tägigen Wirtschaftsforum Offshore Wind. Führende Offshore Wind Managerinnen machten deutlich, was aus Entwickler-Sicht jetzt entscheidend ist, um den Ausbau der Windenergie auf See voranzubringen.

Die Podiumsdiskussion, moderiert von Stefan Wenzel, „Logistik für die Offshore-Windenergie: Vor oder hinter dem Ausbau?“ wiederum verdeutlichte, welche Rolle die stabile Ausbauplanung für Investitionen hat, die die Grundlage für den erfolgreichen Ausbau und für heimische Wertschöpfung schafft.

Der Preis „Bestes Offshore Windkraftwerk in Betrieb 2025” ging an den Offshore Windpark Sandbank von Vattenfall & der “HSE Award” an EnBW für den OWP Hohe See. Herzlichen Glückwunsch!

Es geht bei der anstehenden Novelle um viel mehr, als um das Ausschreibungsmodell, ohne es in seiner Bedeutung schmälern zu wollen. Es geht darum, dass neben verfügbaren Häfen, Infrastruktur und Schiffen die gesamte Lieferkette eine gesicherte Projektpipeline benötigt, um nach den noch ausstehenden und kommenden FID bereitzustehen, um aus Offshore Wind Projekten Offshore Windparks zu machen, die die nachhaltige Europäische Energieversorgung ermöglichen. Es geht hierbei auch darum, die Offshore Windkraft so nutzen zu können, wie es das gesamte Energieversorgungssystem benötigt und d.h. auch für grünen Wasserstoff und auf Flächen, die ihrer würdig sind.

Ich habe mich auch in diesem Jahr sehr gefreut so viele bekannte Gesichter wiedersehen zu dürfen, neuen KollegInnen zu begegnen und in dem perfekten Rahmen so viele inspirierende Gespräche führen zu können.
Das Strandrestaurant „Onkel Johnny“ bot neben dem sehr guten Essen eine perfekte Netzwerk-Atmosphäre. 1000 Dank an Henryk Ibe-Meinhardt und Team!

Die Profi-Bilder im Beitrag sind vom brillanten Fotografen: Kevin Winiker, Photostudio Ottensen

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